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11.03.2022 | Erzgebirgsklinikum Stollberg und Feuerwehren absolvieren erfolgreiche Brandschutzübung auf der renovierten Intensivstation

Brandschutzübung im Haus Stollberg

11.03.2022 | Erzgebirgsklinikum Stollberg und Feuerwehren absolvieren erfolgreiche Brandschutzübung auf der renovierten Intensivstation

Im Brand- oder Katastrophenfall müssen alle Krankenhausmitarbeiter in der Lage sein, angemessen auf eine solche Ausnahmesituation zu reagieren und koordiniert mit Feuerwehr und Rettungskräften zusammenzuarbeiten. Um dies bereits vor dem Ernstfall zu erproben, fand am Freitagnachmittag eine realistische Brandschutzübung gemeinsam mit den Stollberger Feuerwehren und der Feuerwehr Niederdorf am Erzgebirgsklinikum Haus Stollberg statt. Etwa 50 Personen waren an der Übung beteiligt.

Die Brandschutzübung wurde auf der renovierten Intensivtherapiestation (ITS) durchgeführt, bevor diese wieder in Betrieb genommen wird. Dafür simulierten die Beteiligten ein Brandereignis mit Rauchentwicklung durch einen Kurzschluss im Reinigungsraum der Intensivstation. Eine Pflegekraft entdeckte zufällig den mit künstlichem Nebel simulierten Rauch und löste daraufhin den Feueralarm aus. So wurden neben der Feuerwehr alle Verantwortlichen im Krankenhaus unmittelbar über den Brandalarm informiert.

In Abstimmung mit dem Krankenhaus-Krisenstab veranlasste die diensthabende Oberärztin der Intensivstation noch vor Eintreffen der Feuerwehr die kontrollierte Räumung des betroffenen ITS-Bereichs. So wurden zunächst die vier zum Teil beatmeten ITS-Patienten –  gespielt von zwei Auszubildenden sowie durch zwei Puppen simuliert – sofort in angrenzende rauchfreie Bereiche der Ebene verlegt und ihre Versorgung abgesichert. Dies ist besonders zeitkritisch, da sich der Zustand der Patienten durch die Rauchentwicklung schnell verschlechtern kann. 

Nach Ankunft der Feuerwehren wurde gemeinsam mit den Einsatzkräften das weitere Vorgehen koordiniert. Dazu gehört die Planung und Durchführung von Verlegungen der ITS-pflichtigen Patienten in umliegende Krankenhäuser in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls alarmierten DRK Auerbach, das mit mehreren Rettungswagen vor dem Klinikum bereitstand. Schon währenddessen ergriff die Feuerwehr alle Maßnahmen zur Bekämpfung des simulierten Brandes sowie zur Entrauchung und Belüftung der betroffenen Bereiche und konnte die Übung damit erfolgreich abschließen.

„Wir danken allen Beteiligten für ihr Mitwirken an der Brandschutzübung. Nur so können wir sicherstellen, dass wir für den Ernstfall gut vorbereitet sind und reibungslos Hand in Hand arbeiten. Wie gut dies funktioniert, hat die heutige Übung gezeigt. Die Zusammenarbeit unseres Klinikpersonals, der Feuerwehr und der Rettungskräfte war vorbildlich“, lobte die Stollberger Krankenhausleitung die erfolgreiche Brandschutzübung. Solche realistischen Übungen werden etwa alle drei Jahre im Erzgebirgsklinikum Haus Stollberg durchgeführt.

 


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