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11.02.2021 | KKH Stollberg dankt Bundeswehr für die Unterstützung in der Coronavirus-Pandemie

Verabschiedung Bundeswehr

11.02.2021 | Soldaten beenden ihren Einsatz: KKH Stollberg dankt Bundeswehr für die Unterstützung in der Coronavirus-Pandemie

Nach über zwei Monaten endet morgen der Hilfseinsatz der Bundeswehr am Kreiskrankenhaus (KKH) Stollberg. Seit dem 4. Dezember 2020 erhielt das Pflegepersonal des KKH Unterstützung von Bundeswehrsoldaten, um die Versorgung der hohen Zahl von COVID-19-Patienten auf den Normalstationen und der Intensivstation besser bewältigen zu können.

Ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob sprachen Geschäftsführerin Andrea Morzelewski, der Leitende Chefarzt Dr. med. Gregor Hilger, Pflegedienstleiterin Elke Köhler und Marcel Koch, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge und Mitgeschäftsführer des KKH Stollberg, den sieben Bundeswehrsoldaten aus Bad Salzungen aus, deren Einsatz morgen endet. 

Im Dezember waren zunächst zehn Soldaten aus der Graf-Aswin-Kaserne in Bogen (Bayern) am KKH Stollberg stationiert. Ab Ende Dezember waren dann Soldaten aus der Werratal-Kaserne in Bad Salzungen (Thüringen) im Einsatz. „Die Soldaten wurden wöchentlich von anderen Kameraden abgelöst und wir konnten ihre Anzahl dem Bedarf entsprechend reduzieren. Das war für uns eine kurzfristige und sehr unbürokratische Hilfe“, erklärt Elke Köhler. Der Einsatz der Bundeswehr war zunächst bis zum 23. Dezember 2020 bewilligt und im Anschluss mehrfach verlängert worden.

„Wir möchten uns ganz herzlich für die Einsatzbereitschaft und die tatkräftige Hilfe der Soldaten aus Bad Salzungen und aller anderen Bundeswehrangehörigen bedanken“, sagte Andrea Morzelewski bei der Verabschiedung. Dem schloss sich Elke Köhler an: „Es war nicht nur eine äußerst positive Erfahrung, die wir durch die Unterstützung der Bundeswehr erleben durften, es war eine echte Hilfe für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt zum Wohle unserer Patienten.“

Die Bundeswehrsoldaten haben verschiedene Hilfstätigkeiten auf den COVID-Stationen übernommen. Dazu gehörten Transportdienste, die Essensausgabe oder die Unterstützung bei der Zimmerreinigung. So wurde das Pflegepersonal entlastet und konnte sich auf die Betreuung der sehr pflegeintensiven COVID-19-Patienten konzentrieren. „Das war gerade in der äußerst angespannten Lage im Dezember und Januar unentbehrlich, da wir hier zusätzlich auch einen hohen coronabedingten Personalausfall hatten“, so Elke Köhler.

Da sich die Infektionslage aktuell etwas entspannt, wird die Hilfe der Bundeswehrsoldaten vorerst nicht mehr benötigt. „Je nach Entwicklung der Situation kann aber auch erneut eine Unterstützung durch die Bundeswehr von den Krankenhäusern beantragt werden“, teilte Oberstleutnant Jörn Hebestreit, Leiter des Kreisverbindungskommandos Erzgebirgskreis, mit.


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