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05.08.2019 - Ministerin besucht Krankenhaus und übergibt 3,4 Mio. Euro Fördermittel für neue IMC-Station

05.08.2019 - Ministerin besucht Krankenhaus und übergibt Fördermittel für neue IMC-Station

Im Bereich der Intensivmedizin soll es zukünftig mehr Möglichkeiten geben, Patienten zu überwachen und schwerkranke Patienten zu versorgen. Die Intensivstation (ITS) wird dazu saniert bzw. umgebaut und um eine Intermediate Care Station (IMC) erweitert. Dazu wurden Fördermittel im Rahmen der dualen Krankenhausfinanzierung beantragt und bewilligt. Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, hat den Fördermittelbescheid über 3,4 Mio. € dem KKH Stollberg am 2. August 2019 persönlich übergeben.

Bei der Intermediate Care Station (IMC) handelt sich um eine Zwischenstufe zwischen Normalstation und ntensivstation. Auf einer IMC können Kranke versorgt werden, die keine Intensivstation brauchen, deren Vitalfunktionen aber trotzdem engmaschig überwacht werden müssen. Das können z. B. frisch operierte, aber auch kardiologische Patienten sein. Durch
spezialisiertes Personal und hohe technische Ausstattung dient sie damit der Entlastung sowohl der Intensiv- als auch der Normalstation und garantiert für genau diese Patienten höchste Sicherheit.

Die bisher vorgehaltenen 10 Betten der Intensivstation waren und sind maximal ausgelastet. Die intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten, wie z. B. die invasive Beatmung von Patienten, sollen weiterhin bedarfsgerecht auf der Intensivstation erfolgen.

Die Gesamtkapazität für schwerkranke Patienten wird mit der Realisierung der Investitionsmaßnahme erhöht und versetzt uns in die Lage, eine differenziertere Versorgung der Patienten nach Schweregrad umzusetzen, die zu einer Entlastung der bisherigen Intensivstation führt und damit für Potential sorgt, mehr lebensbedrohlich Erkrankte auf der ITS zu versorgen. Durch die IMC-Station wird insgesamt ein höheres Versorgungslevel erreicht. Gewinner sind, ganz im Sinne des gemeinnützigen Kreiskrankenhauses Stollberg, die Patientinnen und Patienten der Region.

Die baulichen Planungen für die IMC laufen und gehen mit der Bewilligung der Fördermittel in die nächste Bearbeitungsphase. Der ehemalige Geburtensaal sowie die angrenzenden Patientenzimmer bieten ausreichend Platz für die Maßnahme. In räumlicher Nähe zur Intensivstation wird die IMC zentral im Krankenhaus platziert sein. Damit sind die Wege bei
der Verlegung von Patienten zwischen der Normalstation und der neuen IMC oder zwischen dem OP-Bereich und der IMC sehr kurz und damit ideal.

Die bisherigen 10 ITS-Betten werden um 6 IMC-Betten erweitert. Dafür entstehen 4 Patientenzimmer, die erforderlichen Arbeitsplätze für das medizinische Personal und die Nebenräume. Bestandteil der Investitionsmaßnahme ist weiterhin die Anschaffung moderner medizinischer Technik und Ausstattung, wie z. B. das zentrale Patientenmonitoring. Die nutzbare Fläche für die Pflege wird sich von derzeit rund 400 m² (ITS) auf 730 m² (ITS+IMC) erhöhen. Die personelle Ausstattung ist, wie die weitere bauliche Umsetzung, in Vorbereitung. Die Überwachung und die Pflege der teilweise schwer kranken Patienten erfordern speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte.

Die Gäste wurden von der Geschäftsführerin Andrea Morzelewski und dem Aufsichtsrats-vorsitzenden Andreas Stark herzlich begrüßt und in den vorbereiteten Veranstaltungsraum begleitet, wo sie von weiteren Vertretern des Krankenhauses und dem Architekten Michael Krämer (Krämer & Partner Planungsgesellschaft mbH) sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Stollberg, Marcel Schmidt, erwartet wurden.

Andrea Morzelewski, Geschäftsführerin: „Über die Fördermittel und die damit einhergehende Erweiterung der Intensivstation freuen wir uns, weil dies auch zeigt,
dass das Kreiskrankenhaus Stollberg als regionaler Krankenhausstandort im Erzgebirgskreis für zukünftige Aufgaben weiterentwickelt wird. Der Umbau wird nach
Abschluss der Planungen im Frühjahr 2020 beginnen. Eine Inbetriebnahme ist für Herbst 2021 vorgesehen. Aus personeller Sicht werden bis dahin einige Mitarbeiter
erforderliche Qualifizierungsmaßnahmen beenden. Auch schließen zwei Ausbildungsjahrgänge (derzeit 10-12 Auszubildende pro Jahr) ihre Ausbildung bei uns
ab. Die Übernahmechancen sind entsprechend hoch.“

Die Umsetzung der Maßnahme im laufenden Betrieb bedarf der guten Planung und Vorbereitung. Dies wird in den nächsten Monaten erfolgen, damit die mit den Bauarbeiten
verbunden Einschränkungen in die angrenzenden Bereiche so gering wie möglich gehalten werden können.


   Kontakt & Ansprechpartner


Christian Grimm
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 037296 / 53-113
Telefax: 037296 / 53-103
E-Mail:  c.grimm@kkh-stl.de


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