Das Kreiskrankenhaus Stollberg ist ständig in Bewegung! Mit unseren aktuellen Meldungen können Sie daran teilhaben und sich einen Einblick über die jüngsten Entwicklungen verschaffen.

21.12.2018 - Re-Zertifizierung zum Traumazentrum

21.12.2018 - Re-Zertifizierung zum Traumazentrum

Seit 12. Oktober 2010 ist das Kreiskrankenhaus Stollberg lokales Traumazentrum. Am 18. Dezember 2018 wurde die Re-Zertifizierung seitens der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vorgenommen. In diesem unabhängigen Zertifizierungs-verfahren zur Optimierung der Schwerverletztenversorgung durch einheitliche Qualitätsstandards wurden keine Abweichungen festgestellt.

Die lokalen Zentren übernehmen die Grund- und Regelversorgung von Schwerverletzten. Ziel ist es, alle Krankenhäuser, die an der Versorgung Schwerverletzter beteiligt sind, zu verbinden. Eines der Gründungsmitglieder des Traumanetzwerkes Westsachsen war die Klinik aus Stollberg.

Ein typischer Fall für ein lokales Traumazentrum ist ein Verkehrsunfall. Es besteht ein Schädelhirntrauma mit weiteren inneren Verletzungen. Zudem mehrere Knochenbrüche. Es handelt sich um schwere Verletzungen, die umgehend versorgt werden müssen. Für die Behandlung von schwer- und mehrfachverletzten Menschen gibt es seit 2008 deutschlandweit sogenannte Traumazentren der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Hier werden Schwerverletzte nach festgelegten Kriterien von einem speziell geschulten Team behandelt.

Um zertifiziert zu werden, müssen verschiedene Qualitätsstandards erfüllt sein, die in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Darunter fallen zum Beispiel die Behandlungsabläufe. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und Pflegekräften der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, der Notaufnahme, der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der Radiologie und des OP-Saals wird geprüft.

Chefarzt Dr. Hubel: „Wir behandeln alle Formen von Verletzungen durch äußere Gewalteinwirkung und nach Unfällen. Neben den Grundvoraussetzungen der Infrastruktur, wie Hubschrauberlandeplatz und die für die Erstversorgung von Schwerstverletzten erforderlichen Apparaturen im Schockraum, gehören dazu auch insbesondere die personellen Ressourcen. Einfach gesagt, ist das Team entscheidend. Im Vordergrund des Traumnetzwerks soll generell die flächendeckende klinikübergreifende und  qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten stehen.

Die Vernetzung im Traumazentrum macht es auch möglich, dass  Patienten, die nicht komplett in Stollberg behandelt werden können, umgehend mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verlegt werden können.


   Kontakt & Ansprechpartner


Christian Grimm
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 037296 / 53-113
Telefax: 037296 / 53-103
E-Mail:  c.grimm@kkh-stl.de


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